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James Gherant

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21

Montag, 3. April 2017, 21:32

Ergebnis der dritten Schlacht

3. Schlacht: Über den Main

In den frühen Morgenstunden des 9. Dezember 1989 hatten die sowjetischen Spitzenverbände die Haßberge noch weitestgehend ohne Feindberührung durchquert und sahen erstmals den Main vor sich. Die Aufklärung der NATO hatte den Angriff jedoch bereits aufgeklärt und so stießen die Truppen der sowjetischen 1. Gardepanzerarmee hier mit dem VII. US-Korps zusammen.



Einzelne luftbewegliche Spezialeinheiten (oben links) waren die ersten sowjetischen Truppen, die den Main am frühen Morgen überquerten und Brückenköpfe bei Haßfurt sicherten. Derweil näherten sich die schweren sowjetischen Panzerverbände (oben mitte) noch tief gestaffelt aus nördlicher Richtung dem Fluss, ebenso wie die eilig in Marsch gesetzten amerikanischen Verzögerungsverbände (oben rechts).



Die erste Initiative ergriff der Kommandeur eines mechanisierten Verbandes der US-Truppen (oben links), der seine Hauptkräfte westlich von Haßfurt über den Main setzen und dort vorgeschobene Stellungen beziehen ließ. Diese unerwartet offensive Vorgehensweise führte zu einigen Verlusten auf sowjetischer Seite, aber letztendlich konnte der Kommandeur der 20. GardeMotSchtzDiv durch den schnellen Einsatz seiner luftbeweglichen Reserve (oben mitte) und verstärkte Luftangriffe (oben rechts) den Vorstoß der NATO auffangen und den drohenden Durchbruch verhindern.



Noch während westlich von Haßfurt das Gefecht tobte, stießen die schweren sowjetischen Panzerverbände ostwärts von Haßfurt weiter vor und überquerten den Main (oben links). Die Verbände des VII. US-Korps wurden von diesem gewaltigen Angriff (oben rechts) noch unvorbereitet getroffen und mussten schwere Verluste erleiden. Die sowjetischen Panzer konnten in der Folge einen ausgedehnten Brückenkopf sichern, in den schnell weitere Kräfte verlegt wurden.



Die NATO blieb währenddessen nicht untätig. Einige Spezialkräfte (oben links) überquerten weit ostwärts von Haßfurt den Main und wurden im Rücken der sowjetischen Panzer in ihrem Brückenkopf abgesetzt (oben mitte). Sie sollten durch gezielte Sabotageaktionen die sowjetischen Führungs- und Versorgungseinrichtungen ausschalten und dadurch der Organisation des Feindes einen empfindlichen Schlag verpassen. Die Operation scheiterte jedoch an der sowjetischen Luftaufklärung und letztendlich an den Raketen der luftbeweglichen Reserve (oben rechts), die nach der erfolgreichen Abriegelung des Angriffs im Westen wieder verfügbar war.



Auch westlich von Haßfurt setzten währenddessen erste sowjetische Truppen des hier eingesetzten mechanisierten Verbandes über den Main (oben links). Weitere offensive Aktionen der NATO in diesem Bereich (oben rechts) scheiterten letztendlich an der gut organisierten sowjetischen Verteidigung. Die Brücken konnten hier zwar nicht vollständig durch die sowjetischen Einheiten kontrolliert werden, jedoch stellte dies für die größtenteils schwimmfähigen mechanisierten Kräfte kaum eine Einschränkung dar.



In Haßfurt war es unterdessen nach der sowjetischen Luftlandung relativ ruhig geblieben. Weitere leichte Kräfte hatten den durch die Spezialkräfte genommenen Brückenkopf weiter ausgedehnt und nur wenig Widerstand war ihnen entgegengeschlagen. Die hier eingesetzten schweren amerikanischen Panzerverbände (oben links) hatten die Stadt jedoch abgeriegelt und so zumindest ein weiteres Antreten des Feindes verhindert. Ein Gegenangriff mechanisierter Kräfte (oben rechts), um die besetzte Stadt zurückzunehmen, hatte für beide Seiten verheerende Verluste zur Folge. Letztendlich konnten die sowjetischen Truppen hier in der Stadt zurückgedrängt werden, jedoch behielten diese zu jeder Zeit die Kontrolle über die Main-Brücken.



Auch die Kampfunterstützungs- und Luftstreitkräfte lieferten sich rund um Haßfurt einen heftigen Schlagabtausch. Die sowjetische Artillerie konnte hier letztendlich durch den gezielten Beschuss der amerikanischen Artillerie dieser schwere Verluste zufügen (oben links). Die NATO-Luftwaffe (oben mitte) konnte sich derweil in der Luft nicht gegen die sowjetische Luftflotte (oben rechts) durchsetzen, und so konnten die sowjetischen Verbände am Boden weiterhin durch Luftangriffe unterstützt werden.



Ostwärts von Haßfurt konnte der Brückenkopf währenddessen weiter durch die schweren sowjetischen Panzerverbände ausgedehnt werden, die nun auch durch Luftlandekräfte verstärkt wurden (oben links). Ein hastig angesetzter Gegenangriff der NATO (oben rechts) scheiterte letztendlich an dem deutlich überlegenen sowjetischen Großgerät.



Obwohl die sowjetischen Truppen rund um Haßfurt durchgehend die bedeutenden Übergänge halten und so ihr Ziel erreichen konnten, waren nicht alle sowjetischen Aktionen von Erfolg gekrönt. Während der Schlacht um die Stadt Haßfurt endete so beispielsweise die versuchte Verstärkung der in Haßfurt kämpfenden Infanterie durch Luftlandekräfte katastrophal im konzentrierten Feuer der NATO-Luftabwehr (oben).


Folgen der Schlacht:
Den sowjetischen Truppen gelingt es, die Übergänge über den Main zu nehmen und zu halten. Somit konnten die Voraussetzungen für den folgenden Angriff der Hauptkräfte der 1. Gardepanzerarmee geschaffen werden. Die NATO-Truppen konnten die Sowjets zwar nicht am Übergang hindern, wahrten jedoch in der Tiefe des Raumes zumindest zu jeder Zeit den Zusammenhang der Verteidigung. Somit wurde wertvolle Zeit zur Heranführung weiterer Reserven geschaffen.

"Abducet praedam, qui occurit prior"

22

Dienstag, 4. April 2017, 08:09

Immer wieder schön

Jack

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Beiträge: 4 977

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23

Dienstag, 4. April 2017, 17:05

Klasse Bericht und tolle Bilder Gherant! :thumbup:

James Gherant

FHW-Unterstützer

Beiträge: 377

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24

Dienstag, 4. April 2017, 18:40

Ich habe schonmal einen Vorschlag für die nächste Schlacht eingestellt. Diesmal wird die Schlacht auch länger dauern, dafür sorge ich! ;)

Kalender

ArmA

Beginn

Sonntag, 23. April 2017, 16:00

Ende

Sonntag, 23. April 2017, 18:00

Teilnehmer

6

Kommentare

3


"Abducet praedam, qui occurit prior"

James Gherant

FHW-Unterstützer

Beiträge: 377

Registrierungsdatum: 19. September 2008

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25

Dienstag, 4. April 2017, 19:19

<<< 4. Schlacht am 12. Dezember 1989 - "Durch den Steigerwald" >>>

Ausgangslage
Nachdem die sowjetische 20. Garde-MotSchtzDiv mit relativ wenigen Verlusten die Übergänge über den Main zwischen Bamberg und Schweinfurt nehmen konnte, entschied der Befehlshaber der 1. Gardepanzerarmee, dass seine vorn eingesetzte Division den Stoß in Richtung Süden fortsetzen sollte. Nach einer kurzen Reorganisationsphase, bei der eilig herangeführte Einheiten der NVA die Lücken in den Reihen der Sowjets auffüllten, nahmen die Verbände der Division wieder Fahrt auf und stießen weiter in den Steigerwald vor. Die abgekämpfte 1. Brigade der 3. US-Infanteriedivision, die vergeblich versucht hatte, die Main-Übergänge zu halten, hatte die kurze Ruhephase unterdessen genutzt und sich vom Feind gelöst. Unterdessen hatten bereits die beiden anderen Brigaden der 3. US-Infanteriedivision Auffangstellungen im Westen im Zuge des Mains sowie im Süden auf den Höhen des Steigerwalds bezogen. Hier stießen am 12. Dezember 1989 die angreifenden Spitzenverbände der sowjetischen MotSchtz bei Neustadt an der Aisch auf die verteidigenden Verbände der eigentlich in Kitzingen stationierten 2. Brigade, die zudem durch Teile der erst vor kurzem nach Deutschland verlegten 5. kanadischen Division verstärkt wurde. Das durchschnittene Gelände sollte es den Angreifern deutlich schwieriger machen, den Angriffsschwung aufrecht zu erhalten.




Schlachteinstellungen
Karte: Die Todeszelle
Modus: Vernichtung
Startpunkte: 500 je Spieler
Sieg: Totale Vernichtung
Zeit: 60 min
Einkommen: Gering

Zusätzliche Kampagnen-Siegbedingungen bei Schlachtende:
Pakt kontrolliert alle Zonen: Völliger sowjetischer Durchbruch
Pakt kontrolliert fünf Zonen: Sowjetischer Durchbruch
Pakt kontrolliert vier Zonen: Sowjetischer Teilerfolg
Pakt kontrolliert maximal drei Zonen: Sowjetischer Misserfolg




Team-Einteilung:
Tim
Peki
NBK
Bandi
Franklin
Gherant


Deck-Vorgaben
1 x US / Mechanisiert ( @AMkC0CokrOIUxMlKQmSlIZxyQs45IWcckKaAUlgyJBA1JnbJSkks4YuSlkpYYumpIraJwjCItiG+SVJJSSUi+ovrHAxwMGg= )
1 x US / Gepanzert ( @AMMASyUpKKAgoBi5EsRLEiBIgiooqKLKi6oGkJ1CdMnjJ4yfMn0J/CfwwgA= )
1 x CAN / Motorisiert ( @CMEC4hxMMQ4mGIcTC2cgtbOQWpnoN2JMG5ByDeGiazDRNZgRGslMZB6QekFxJMkRpEabMggoIRH6gdpMTBYgfoICJQlUJUo= )

1 x UdSSR / Mechanisiert ( @QskC0OcViHOKxp7Bg09gwaewYMWorGLUVkIaedC1BOk6BXQ3xWEFYTUTDEwwTUiZokSCEQdIWCFgwpMHzB8j2ICqAGQJo9Y= )
1 x UdSSR / Gepanzert ( @QsMASnsGKD0QVhNTKAygMnrJ+yfwnkJ5CfQnxCSQkkVpFaQDEAyKQQZA )
1 x NVA / Motorisiert ( @QMECym0fcEOf2CHP7BDn9ZBR9Mgo+mOQfTHGPuKXPRFLnoYnx9kfJV2Vdk/yVOU/oSKEihVIUSFEhQoUKPIwMoDTHkx5sebEajnI5wA= )


»James Gherant« hat folgende Dateien angehängt:
  • NVA.jpg (504,39 kB - 9 mal heruntergeladen - zuletzt: 23. April 2017, 19:15)
  • UdSSR-Pz.jpg (471,97 kB - 9 mal heruntergeladen - zuletzt: 23. April 2017, 19:14)
  • UdSSR-MechInf.jpg (495,71 kB - 7 mal heruntergeladen - zuletzt: 23. April 2017, 19:14)

"Abducet praedam, qui occurit prior"

Dieser Beitrag wurde bereits 12 mal editiert, zuletzt von »James Gherant« (20. April 2017, 12:14)


James Gherant

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26

Dienstag, 4. April 2017, 22:29

Verfügbare NATO-Decks (s.o.) im Anhang.
»James Gherant« hat folgende Dateien angehängt:
  • CAN.jpg (495,9 kB - 13 mal heruntergeladen - zuletzt: 4. Mai 2017, 13:13)
  • US-Pz.jpg (475,94 kB - 8 mal heruntergeladen - zuletzt: 4. Mai 2017, 13:13)
  • US-MechInf.jpg (497,69 kB - 8 mal heruntergeladen - zuletzt: 4. Mai 2017, 13:13)

"Abducet praedam, qui occurit prior"

tim

Pommes

Beiträge: 388

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27

Mittwoch, 5. April 2017, 19:10

Schöner Bericht!
"Gute Spiele brauchen keine Mods."
"I can call you Betty and Betty when you call me, you can call me Al!"

James Gherant

FHW-Unterstützer

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28

Sonntag, 23. April 2017, 15:18

Ich muss leider relativ kurzfristig weg und kann um 16:00 nicht selber dabei sein. Unser Server ist soweit schon aufgesetzt, das PW ist jagdtiger. Sollte sich kein Ersatzspieler für mich finden, sollte einer der NATO-Spieler für die Schlacht auf Pakt-Seite wechseln, da es der Pakt als Angreifer deutlich schwerer hat. Die NATO-Spieler dürfen in diesem Fall, wenn sie in Unterzahl antreten, ihre Decks in allen Kategorien (außer FLUGZEUGE!!) auffüllen.

Bitte das Replay für mich zur Auswertung speichern. :thumbup:

"Abducet praedam, qui occurit prior"

NBK1003

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Beiträge: 82

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29

Sonntag, 23. April 2017, 16:13

Um 16:15Uhr waren wir zu wenig Spieler und haben keinen ersatz gefunden
Daher haben wir entschieden die Schlacht zu verschieben... :(
Gherant setzt dann einfach einen neuen Termin an.

NBK
...

James Gherant

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30

Montag, 1. Mai 2017, 14:35

Nächster Termin Wargame-Kampagne

Insgesamt 3 Stimmen

33%

Freitag, 05.05. 18:00 (1)

33%

Samstag, 06.05. 18:00 (1)

100%

Sonntag, 07.05. 16:00 (3)

33%

Montag, 08.05. 19:00 (1)

Ich werde leider für die nächsten Termine nicht sicher zusagen können, aber da die nächste Schlacht bereits vorbereitet ist, sollte das kein Problem sein. Wann habt ihr Zeit?

"Abducet praedam, qui occurit prior"

James Gherant

FHW-Unterstützer

Beiträge: 377

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Freitag, 5. Mai 2017, 14:18

Ich denke drei Spieler werden am Sonntag etwas wenig sein. Selber werde ich am Sonntag auch keine Zeit haben. Daher bleibe ich vorerst dabei und setze die nächste Schlacht erstmal aus. Vielleicht nimmt Steel Division ja bald weiter Fahrt auf. :whistling:

Wenn ihr doch noch einen Termin findet und (gerne auch spontan) weiterspielen wollt, gebt mir bescheid - die Rahmenorganisation steht ja, die Schlacht ist für 4 oder 6 Spieler jederzeit spielbar. Wenn ich das Video bekomme, mache ich auch gerne eine Auswertung. :thumbup:

"Abducet praedam, qui occurit prior"

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